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Thema: Aktuelle NEWS aus Deutschland !

  1. #8091
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    83-Jähriger droht vor Kaserne mit Sprengstoff im Auto - Sperrungen !

    Kaiserslautern - Ein 83 Jahre alter Autofahrer hat vor einer Kaserne der US-Streitkräfte in Kaiserslautern behauptet, Sprengstoff im Wagen zu haben.
    Grund dafür war laut Polizei, dass er sich über Sicherheitskontrollen geärgert hatte.

    Zur Sicherheit wurde der Bereich rund um die Kleber Kaserne abgeriegelt, mehrere Straßen wurden gesperrt.
    Nach rund zwei Stunden gaben die Beamten Entwarnung.

    Es wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden.
    Der 83-Jährige wurde vorübergehend festgenommen.
    Es wird nun geprüft, ob er für die Kosten des Einsatzes aufkommen muss.


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  2. #8092
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    Prozess um Münzen-Diebstah: Anwaltrede ist Gold !

    Eineinhalb Jahre hüllen sich vier als Diebe der Goldmünze "Big Maple Leaf" beschuldigte Männer in Schweigen.
    Zum Prozessauftakt in Berlin schlägt ihr Anwaltsteam umso vehementer gegen den Vorwurf des schweren Diebstahls zurück.

    Sechseinhalb Minuten Zeit nimmt sich Rechtsanwalt Toralf Nöding, um im voll besetzten Gerichtssaal 700 in Berlin-Moabit seinen Gegenspielern für die kommenden drei Monate einmal gründlich die Leviten zu lesen.
    Sechseinhalb Minuten, in denen er all die Ungerechtigkeiten kontern möchte, die den vier Angeklagten seit ihrer Festnahme vor anderthalb Jahren angeblich widerfahren sind.
    Am Ende wissen Polizei, Staatsanwaltschaft und Medien, dass sie schlecht und voreingenommen gearbeitet haben und das Gericht nun dafür Sorge zu tragen hat, diese Fehler gerade zu rücken.
    Ende der Durchsage.

    Wayci R., sein Bruder Ahmed R., ihr Cousin Wissam R. und der Mitangeklagte Denis W. wissen sich an diesem ersten Prozesstag zum Diebstahl der hundert Kilo schweren Goldmünze "Big Maple Leaf" aus dem Berliner Bode-Museum in guten Händen.
    Insgesamt acht, teils sehr renommierte Verteidiger sollen den von der Anklage vorgetragenen Vorwurf abschmettern, die vier hätten sich des gemeinschaftlichen Diebstahls in einem besonders schweren Fall schuldig gemacht.

    Starke Nerven
    Nöding setzt gleich zu Beginn den Ton und lässt die Beteiligten ahnen, dass das Verteidigerteam die Beweislast für dünn und konstruiert hält und diese in den kommenden Monaten minutiös auseinander zu nehmen gedenkt.
    Die Beschuldigten lassen sich nicht anmerken, ob sie die Erklärungen von Nöding und Marcel Kelz, dem Verteidiger von Denis W., beeindrucken.
    Sollten die von Oberstaatsanwältin Martina Lamb vorgetragenen Vorwürfe aber stimmen, haben die jungen Männer ohnehin starke Nerven.

    In der Nacht zum 27. März 2017, einem Montag, sollen sie vom Hochbahnbett der Berliner S-Bahn aus über eine Leiter in das gegenüberliegende Gebäude auf der Museumsinsel eingedrungen sein.
    Dort hätten sie dann eine Glasvitrine zertrümmert, die schwere Goldplatte aus dem 1,80 Meter hohen Fenster der Personalumkleide gewuchtet und sie anschließend per Schubkarre über den Weg am Gleisbett zurück in Richtung S-Bahnhof Hackescher Markt geschoben.

    Noch vor dem Bahnhof ließen sie laut Anklage die Münze mit der Abbildung von Queen Elizabeth II. per Seil vom S-Bahnviadukt herab.
    Mit einem bereit stehenden Fluchtfahrzeug sollen sie entkommen sein.
    Die Münze wurde mutmaßlich zerteilt, das Gold verkauft und der Erlös aufgeteilt.
    Oberstaatsanwältin Lamb fordert daher neben einer Verurteilung wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall, von den Beklagten den Verkaufswert in Höhe von 3,75 Millionen Euro einzuziehen.

    Student, Kurier, Seitenscheitel
    Nach so viel Geld sieht keiner der jungen Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren aus.
    Weil sie zur Tatzeit noch so jung waren, sind alle außer dem 24-jährigen Studenten Wayci als Heranwachsende angeklagt.
    Zwei sind Schüler, Wissam arbeitet nach eigenen Angaben als Kurier.
    Allesamt sind sie unauffällig gekleidet.
    Der pausbäckige Denis W. sieht mit seinem Scheitelschnitt und dem Hemdkragen unterm Pullover besonders harmlos aus.
    Ahmed erscheint in hellem Rollkragenpullover und mit Baskenmütze.
    Kein Hauch von Großspurigkeit.

    Weil die vier nur einige Wochen bis Monate in Untersuchungshaft sitzen, bevor ihre Anwälte sie rausboxen, erscheinen die Männer, über die in den vergangenen eineinhalb Jahren so viel geschrieben worden ist, selbst zur Verhandlung.
    Sie müssen an zahlreichen Kameras vorbei.
    Sie halten sich mit Gucklöchern versehene Magazine vors Gesicht.
    Ihre Verteidiger lassen ausrichten, unverpixelte Bilder würden "empfindliche presserechtliche Konsequenzen" nach sich ziehen.

    "Alles eingesetzt, was erlaubt ist"
    Auf die knapp gehaltene Anklageverlesung folgt der Auftritt von Nöding.
    Er liest eine Erklärung vor, während die vier Angeklagten darauf verzichten, sich zu den Vorwürfen einzulassen.
    Die eigens eingerichtete Sonderkommission der Polizei habe "über Monate alles eingesetzt und genutzt, was die Strafprozessordnung an Ermittlungsbefugnissen zu bieten hat", sagt Nöding.
    "Es erging eine Vielzahl an Observationsbeschlüssen, über 50 Anordnungen zur Überwachung der Telekommunikation von Verdächtigten und Nachrichtenübermittlern.
    Es wurden großflächig Funkzellenabfragen durchgeführt.
    Es wurden Fahrzeuge mit GPS-Sendern versehen und mehr als 30 Objekte durchsucht", zählt Nöding auf.
    Dennoch hätten die Ermittlungen "keinen einzigen durchgreifenden Beweis, keinen Augenzeugen, keine eindeutig auf die Tatbegehung bezogene Spur hervorgebracht".

    Die Anklage stütze sich im Wesentlichen auf ein "haltloses" Gutachten, dass die drei R. auf einem Überwachungsvideo identifiziert.
    Dieses entspreche keinerlei wissenschaftlichen Standards.
    Ferner kritisierte Nöding, dass Ermittlungsergebnisse an die Presse weitergereicht und die Familie R. von der Presse vorverurteilt worden sei.
    Demnach hatten Ermittler und Journalisten die Wassim, Ahmed und Wayci als Angehörige der Neuköllner Großfamilie R. schon früh in eine Schublade gesteckt.
    Nöding kündigte an, das deshalb die Verteidiger auch nicht mit der Presse reden würden.

    Kette von Oma, Backshop als Familieninvest
    Dem Verteidiger zufolge hatten die Ermittler schon wenige Wochen nach der Tat von Vertrauenspersonen Hinweise erhalten, dass die Familie R. hinter der Tat stecke.
    Denis W. sei vor allem wegen seiner Bekanntschaft zu Ahmed R. verfolgt worden.
    Dass ein in der Tatnacht Dienst habender Wachmann von seiner Kontrollroute abgewichen, hochverschuldet und widersprüchlicher Aussagen überführt worden sei, hätten die Ermittler ignoriert.

    Auch W.s Verteidiger Kelz kann das nicht nachvollziehen.
    Die Anschaffungen seines Mandanten in den Wochen nach der Tat seien alle zu erklären: Die Silberkette im Wert von mehr als tausend Euro habe ihm seine türkische Großmutter geschenkt.
    Die Investition von mehreren tausend Euro in einen Backshop sei ein Unternehmen der ganzen Familie gewesen
    Und die im Museum geschossenen Selfies, die den R.s den späteren Tatort zeigen sollten?
    "Zeigen vor allem Denis W.", sagt Kelz.

    Die anschließend beginnende Zeugenbefragung lässt tief blicken.
    Es kommt der Kriminalbeamte, der als erste den Tatort besichtigt hat, nachdem eine Einsatzhundertschaft das Gebäude nach den möglicherweise versteckten Dieben durchkämmt hatte.
    Jede Aussage wird hinterfragt.
    Jedes Tatortfoto zieht detaillierte Nachfragen nach sich.
    Die Anwälte testen die Geduld des Beamten, der sich 22 Monate nach dem Einsatz an jede Kleinigkeit erinnern können muss.

    Die stets lächelnde Vorsitzende Richterin Dorothee Prüfer macht ihrerseits deutlich, dass sie sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lässt.
    Noch mindestens zwölf Verhandlungstermine sind bis Mitte März angesetzt.
    Wahrscheinlich werden es mehr.
    Die Angeklagten können sich Hoffnungen auf einen Frühling in Freiheit machen.


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  3. #8093
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    Urteil aufgehoben: Steuerprozess gegen Ex-Agent Mauss startet von vorn !

    Für die Bundesregierung ist Werner Mauss viele Jahre in geheimer Mission unterwegs.
    Nach seiner aktiven Zeit wird der Privatagent wegen Steuerbetrugs verurteilt.
    Doch nun hat der Bundesgerichtshof das Urteil kassiert.
    Das Verfahren muss neu starten.

    Der Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen den legendären Ex-Geheimagenten Werner Mauss muss komplett neu aufgerollt werden.
    Der Bundesgerichtshof (BGH) hob die Verurteilung des 78-Jährigen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung mit sämtlichen Feststellungen auf.
    Die Entscheidung weise in einem zentralen Punkt Widersprüche auf, sagte der Vorsitzende Richter Rolf Raum in Karlsruhe.
    Das Landgericht Bochum muss den Fall nun vor einer anderen Strafkammer von vorn verhandeln.

    Mauss steht vor Gericht, weil er aus einem für seine Missionen eingerichteten millionenschweren Treuhandfonds auch Wertpapiergeschäfte finanzierte.
    Die Erträge von mehr als 35 Millionen Euro verschwieg er dem Finanzamt, obwohl das mehrfach zwischen Stiftungen und Konten hin und her transferierte Geld aus dem Fonds laut dem Bochumer Urteil von 2017 nach und nach sein Privatvermögen geworden war.

    Der BGH beanstandet nun, dass nicht klar ist, ob Mauss seine Steuerpflicht bewusst war.
    Wenn nicht, könnte der Prozess für ihn mit einem Freispruch enden.
    Falls doch, erscheint fraglich, ob er noch einmal auf Bewährung davonkommt.

    Mauss war als Privatagent auch für die Bundesregierung in geheimer Mission unterwegs und hatte bei weltweiten Einsätzen mit Geiselnehmern, Drogenkartellen und Terroristen zu tun.
    So soll er unter anderem 1976 an der Wiederbeschaffung des gestohlenen Kölner Domschatzes in Belgrad mitgewirkt haben, ebenso im selben Jahr an der Festnahme des RAF-Terroristen Ralf Pohle in Athen.


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  4. #8094
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    Mann in Medebach getötet: Fahndung nach gestohlenem Auto !

    Nach dem Fund eines toten Mannes in seinem Haus im sauerländischen Medebach gehen die Ermittler von einem Verbrechen aus.
    Der 67-Jährige sei offenbar getötet worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mit.

    Außerdem wurde nach den ersten Erkenntnissen das Auto des Mannes mit dem Kennzeichen HSK-HA451 entwendet.
    Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zum Umfeld des Toten und zum gestohlenen schwarzen VW Polo Baujahr 2012 machen können.
    Die Leiche war am Donnerstag entdeckt worden.


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  5. #8095
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    Überfall in Hamburg: Polizei nimmt Bankräuber kurz nach Überfall fest !

    Ein 70-Jähriger überfällt eine Bank, steigt mit der Beute auf sein Fahrrad – und wird festgenommen.
    In Hamburg hat die Polizei den mutmaßlichen Dieb überrascht.

    Ein bewaffneter 70-Jähriger soll im Hamburger Stadtviertel St. Georg eine Bank überfallen haben – und ist kurz darauf festgenommen worden.
    Der Mann habe mit seiner Beute auf einem Fahrrad, das er wohl auch in die Filiale mitgenommen habe, fliehen wollen, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in der Nacht.

    Der Senior habe bei dem Überfall am Donnerstagabend drei Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld gefordert.
    Zeugen informierten die Polizei, die wegen eines Einsatzes in der Nähe war.

    Als der mutmaßliche Dieb auf sein Rad steigen wollte, konnten ihn die Beamten festnehmen.
    "Er war sichtlich überrascht", sagte der


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  6. #8096
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    Prozess gegen sechsköpfige Bande: Online-Betrüger hatten „Showroom“ in Hennef !

    Bonn/Köln/Hennef - Sie lockten ihre Opfer mit Schnäppchen, boten in ihrem Fake-Onlineshop Kühlschränke, Sodastreams & Co. zum Teil unter Einkaufspreis an.

    Um sich einen seriösen Anstrich zu verpassen, hatten sie eine Briefkastenadresse im Düsseldorfer Medienhafen – und einen „Showroom“ in Hennef!

    Es geht um mehr als 300.000 Euro
    Weniger schick: die Anklagebank im Bonner Landgericht, auf der die sechsköpfige Bande jetzt sitzt.
    Den Männer aus Köln wird besonders schwerer gewerbsmäßiger Bandenbetrug beziehungsweise Beihilfe vorgeworfen.
    Es geht um mehr als 300.000 Euro.

    Kunden bezahlte Ware nicht geliefert
    Die vier mutmaßlichen Haupttäter (39 bis 53) sollen von Anfang an geplant haben, dem Großteil ihrer Kunden die bezahlte Ware nicht auszuliefern.
    Unter oneupyou.com boten sie einen bunten Strauß an Elektroartikeln an.
    Laut Anklage wollten sie einen großen Kundenkreis ansprechen und den Eindruck eines seriösen, günstigen Onlinehandels erwecken.

    Neben der Düsseldorfer Adresse und dem „Showroom“ im Rhein-Sieg-Kreis mieteten die Angeklagten in Troisdorf sogar Räumlichkeiten als Firmensitz an und stellten eine Bürokraft ein.
    Ali D. (49, Name geändert)), mutmaßlicher Kopf der Bande, soll dabei als Firmeninhaber aufgetreten sein.

    „Zentrale“ sitzt in der Türkei
    Beim Prozessauftakt deutete Richter Jens Rausch jedoch an, dass die Bande vermutlich aus der Türkei heraus gesteuert wurde.
    Dort sollen die „Zentrale“ und der mutmaßliche Hauptverantwortliche sitzen.

    Dazu passt, dass der mitangeklagte „PC-Experte“ (40) der Bande nicht nur die Homepage gepflegt hat.
    Er richtete die Software auch so ein, dass die mutmaßlichen Mittäter aus der Türkei Zugriff auf die Bankkonten der Bande hatten.

    Packt Ali D. zu Hintermännern aus?
    Die Verteidigerin von Ali D. kündigte an, dass ihr Mandant sich zu den Vorwürfen äußern wird.
    Der 49-Jährige hat bereits im Vorfeld umfassend ausgesagt.
    Packt er auch zu den türkischen Hintermännern aus?

    Angeklagter hatte sieben Alias-Namen
    Ali D. und ein zweites Bandenmitglied (39) müssen sich außerdem wegen gewerbsmäßigen Betruges verantworten.
    Sie sollen mit gefälschten griechischen Pässen Konten bei Banken eröffnet und Kredite aufgenommen haben, ohne sie zurückzuzahlen.
    Dazu nutzte D. zwei Alias-Namen, sein Komplize hatte sogar sieben.
    Der Schaden liegt hier bei rund 200.000 Euro.


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  7. #8097
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    Offenbar Wiederholungstäter: Hessische Klinik enttarnt falschen Arzt !

    Angeblich war er Arzt, doch er machte ständig Fehler.
    Das bemerkte eine Krankenpflegerin – und schöpfte Verdacht.
    In Hessen hat das Klinikpersonal einen Hochstapler entlarvt.

    Ein 38-Jähriger hat sich in Nordhessen als Arzt ausgegeben und kurzzeitig in einer Klinik gearbeitet.
    Bereits nach wenigen Diensten sei er durch seine Inkompetenz aufgeflogen, sagte Gunther Claus, ärztlicher Leiter im Melsunger Asklepios Klinikum.

    Das Krankenhaus im Schwalm-Eder-Kreis hat gegen den mutmaßlichen Hochstapler Anzeige erstattet.
    Der Mann war wegen ähnlicher Vergehen vor der Tat zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.
    Das Urteil war aber noch nicht rechtskräftig, er war gegen Auflagen auf freiem Fuß.
    Zuvor hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" berichtet.

    Der Hochstapler kam frisch aus der Untersuchungshaft
    Der 38-Jährige hatte sich laut Klinik mit gefälschten Unterlagen beworben, nachdem er aus einer Untersuchungshaft entlassen worden war.
    Das kleine Krankenhaus wusste davon nichts und stellte ihn für Bereitschaftsdienste im Sommer als Aushilfe an.

    Doch nach drei bis vier Diensten sei der Mann aufgefallen.
    Er habe standardisierte Verfahren bei der Bluttransfusion nicht eingehalten.
    Eine Krankenpflegerin schöpfte Verdacht.
    "Er ist an den Schwestern gescheitert", sagte Claus, "es ist der Vorteil von kleinen Kliniken, dass man dort noch miteinander spricht."

    Schon mehrmals arbeitete der Mann als Arzt – aber nur auf Probe

    Laut Staatsanwaltschaft Kassel sitzt der Mann wieder in Untersuchungshaft – und wird so schnell nicht herauskommen.
    Es war nicht sein erster Versuch, Arzt zu sein.
    Er hatte sich zuvor bei mehreren Kliniken beworben und war zur Probe angestellt worden.
    Auch dort flog er auf.
    Deshalb und wegen weiterer Vergehen wurde er zuletzt zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt.

    Weil er sich gegen das Urteil wehrt, ist es weiter nicht rechtskräftig.
    Nun liegt ein zweiter Haftbefehl wegen Urkundenfälschung und Betrugs vor.
    In Untersuchungshaft sitze der Mann aber noch wegen des ersten Haftbefehls, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.


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  8. #8098
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    Staatsschutz ermittelt in Kiel: Landgerichte wegen Bombendrohungen geräumt !

    In sieben Bundesländern gehen Bombendrohungen bei Landgerichten ein.
    Die Gebäude werden geräumt, Sprengsätze aber nicht gefunden.
    An mehreren Orten enthalten die Drohungen rechtsextreme Bezüge.
    Die Hintergründe sind aber noch unklar.

    Nach einer Serie von Bombendrohungen sind am Vormittag Justizgebäude in mehreren deutschen Städten vorübergehend geräumt worden.
    Betroffen waren Gebäude in Potsdam, Magdeburg, Erfurt, Hamburg, Saarbrücken, Wiesbaden und Kiel.
    In allen Fällen sei die Drohung per E-Mail eingegangen, bestätigte die Polizei.

    Eine Bombendrohung an das Landgericht Kiel sei mit "nationalsozialistische Offensive" unterschrieben gewesen, sagte ein Polizeisprecher in Kiel.
    Derselbe Absender stand unter dem Drohschreiben in Hamburg, wie ein Gerichtssprecher sagte.
    In beiden Bundesländern ermittelt der Staatsschutz.
    Auch für Saarbrücken und Erfurt bestätigte die Polizei, dass die Drohungen mit "nationalsozialistische Offensive" unterschrieben waren.

    Eine Einschätzung, wie real ein rechtsextremistischer Hintergrund sein könnte, sei bisher nicht möglich, hieß es von der Polizei in Kiel.
    Der schleswig-holsteinische Verfassungsschutz hatte bislang keine Erkenntnisse zu einer Gruppe dieses Namens, wie ein Sprecher des Landesinnenministeriums mitteilte.

    Die Unterzeichner der Drohschreiben sind den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern allerdings schon mehrfach aufgefallen.
    "Es handelt sich um einen oder mehrere Personen, die als Vielschreiber wiederholt Drohungen gegenüber verschiedenen Institutionen geäußert hat beziehungsweise haben", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin.

    In den vergangenen Wochen hatten bereits Bombendrohungen an anderen Landgerichten in Schleswig-Holstein die Einsatzkräfte beschäftigt.
    Bei keinem der Vorfälle wurden verdächtige Gegenstände gefunden.
    Das Kieler Landgericht wurde nach der neuerlichen Bombendrohung zeitweise geräumt, ist inzwischen aber wieder zugänglich.
    "Der Einsatz ist beendet, es gab nichts", sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.
    Zuvor hatten Spürhunde den Außenbereich des Komplexes abgesucht, aber nichts Verdächtiges gefunden.

    In Hamburg konnte die alarmierte Polizei sehr bald Entwarnung geben, wie ein Gerichtssprecher sagte.
    Der Betrieb sei ganz normal gelaufen.
    Die Mail enthalte rechtsextreme Bezüge, hieß es weiter.
    Die Ermittlungen dauerten an.
    Nach Angaben der Polizei Magdeburg wurde in der Mail mit einem Anschlag auf bundesweiter Ebene gedroht.
    Der Absender sei anonym, hieß es weiter.

    "Angriff auf das demokratische Gemeinwesen"
    Rund 200 Menschen mussten in Potsdam aus dem Justizzentrum gebracht werden.
    Auch hier wurde mit einem Sprengstoffhund das Gebäude abgesucht und der Bereich um das Gebäude abgesperrt.
    In Erfurt wurden rund 30 Bedienstete aus dem Gerichtsgebäude gebracht.
    Ein Sprengstoffspürhund schlug bei der Suche nicht an.
    Nach Angaben der Erfurter Polizei vom Vormittag könne die Arbeit im Gerichtsgebäude bald wieder aufgenommen werden.

    In Wiesbaden mussten rund 600 Mitarbeiter das Justizzentrum zeitweise verlassen, acht Spürhunde waren im Einsatz.
    Auch im Landgericht Saarbrücken wurde kein gefährlicher Gegenstand gefunden.
    "Jetzt läuft der Betrieb wieder ganz normal", sagte eine Sprecherin.

    Bundesjustizministerin Katarina Barley verurteilte die Drohungen als Angriff auf die Justiz und das demokratische Gemeinwesen.
    "Die Bombendrohungen an mehreren Landgerichten und den Angriff auf den Bundesgerichtshof in der Silvesternacht in Leipzig verurteile ich scharf", sagte die SPD-Politikerin.
    "Diese Straftaten müssen mit allem Nachdruck aufgeklärt und die Täter zur Verantwortung gezogen werden."

    In Leipzig hatten Unbekannte in der Silvesternacht ein Gebäude des Bundesgerichtshofs (BGH) beschädigt.
    Nach Angaben des sächsischen Landeskriminalamtes vom vergangenen Montag deutet die Vorgehensweise der Täter auf eine geplante, organisierte Aktion hin.


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    Diebe stehlen 125 Barren Blei aus Lkw und wecken Fahrer !

    Diebe haben in der Nacht zum Samstag mehr als 5 Tonnen Blei aus einem Lastwagen in Moers gestohlen.
    Der 51 Jahre alte Fahrer sei vom starken Schaukeln seines Fahrzeugs auf einem Autobahn-Rastplatz geweckt worden, teilte die Polizei am Samstag mit.

    Als er aussteigen wollte, hätten die unbekannten Täter die Fahrertür wieder zugeschlagen und seien anschließend mit etwa 125 Barren Blei geflüchtet.
    Ein Barren wiegt nach Schätzungen der Weseler Polizei etwa 45 Kilogramm.

    Der 51-Jährige Fahrer blieb unverletzt.
    Die Ermittlungen dauerten am Samstag noch an.


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    Wieder Feuer in Justizvollzugskrankenhaus !

    Nach einem tödlichen Brand im Justizvollzugskrankenhaus (JVK) in Fröndenberg ist in einer Zelle erneut ein Feuer ausgebrochen.
    Papier und ein Schlafanzug hätten am Samstagvormittag gebrannt und einen 20 Jahre alten Häftling leicht verletzt, sagte ein Polizeisprecher.

    "Es ist relativ glimpflich ausgegangen."
    Die Kripo ermittle.
    Zuvor hatte die "WAZ" berichtet.

    Im Dezember war ein 24 Jahre alter Patient eine Woche nach einem Feuer im JVK gestorben.
    Seine Kleidung hatte Feuer gefangen, der Mann erlitt schwere Brandverletzungen.


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